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Klimaschutzprojekt „K.i.d.Z. 21“ der 4C und 6C - Klasse
Eine der wesentlichen Herausforderungen kommender Generationen ist der Umgang mit dem Klimawandel und dessen Folgeerscheinungen. Die Kinder und Jugendlichen von heute werden ihr ganzes Leben lang mit den daraus resultierenden individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sein. Das Projektkonzept k.i.d.Z.21 des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der Jugendlichen auf ihre Aufgaben als ZukunftsträgerInnen einer nachhaltigen Gesellschaft und unterstützt einen konstruktiven Umgang mit den lokalen und globalen Herausforderungen des Klimawandels. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Austrian Climate Research Programme“ durchgeführt.
k.i.d.Z.21-Austria hat die Ziele…
Um interdisziplinär an die Thematik Klimawandel heranzugehen, wurde k.i.d.Z.21 im gesamten Schuljahr 2015/16 in der 4C und 6C-Klasse des Gymnasiums Hartberg in zahlreichen Unterrichtsgegenständen mit verschiedensten Herangehensweisen bearbeitet (ein großes Dankeschön allen KollegInnen, die sich in dieses Projekt eingebracht haben!): Bildnerische Erziehung, Biologie/Umweltkunde, Chemie/Naturwissenschaftliches Labor, Englisch, Geographie/Wirtschaftskunde, Geschichte/Sozialkunde, Instrumentalunterricht, Mathematik, Musikerziehung, Physik und Religion leisteten wichtige Beiträge zu einem umfassenden Verständnis des Klimawandels und seiner Folgeerscheinungen.
Am 31. Mai präsentierten die Schüler Ihre Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit Vortrag und Podiumsdiskussion mit Prof. Helga Kromp-Kolb (Leiterin des Zentrums für globalen Wandel und Nachhaltigkeit) und Mag. Anna Oberrauch (Uni Innsbruck) in der Aula des BSZ Hartberg. Bei dieser Veranstaltung trat die Stadtgemeinde Hartberg bzw. der Umweltausschuss als Kooperationspartner auf. Von den Ursachen und Folgen des Klimawandels, persönlichen Einsparungsmöglichkeiten, mathematischer Berechnung des endgültigen Verschwindens der Pasterze bis hin zu historischen Ereignissen, die durch Wetter und Klimaextreme verursacht wurden, reichte die breite Palette der Projektbeiträge. Es wurden Logos entworfen, Kunstprojekte durchgeführt und Schneeanalysen getätigt. Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des selbst komponierten und gesungenen Klimasongs „Save“ (https://www.youtube.com/watch?v=x1XhajrFnT4 ) von Sophie Reichl und Chiara-Maria Scherf (6C).
Im Anschluss referierte Prof. Helga Kromp-Kolb (Leiterin des Zentrums für globalen Wandel und Nachhaltigkeit) mit viel Engagement im eindrucksvollen Referat zum Thema „Wie betrifft mich der Klimawandel? – Fakten und Prognosen“. Sie zeigte in ihrem Vortrag trotz der eindeutigen Hinweise auf den fortschreitenden Klimawandel, dass es viel Optimismus und Einsatz braucht, um sich der Herausforderung Klimawandel zu stellen und anzupacken. Klar richtete sie auch den Appell an die Politiker, möglichst rasch die Gegenmaßnahmen einzuleiten. Als dritter Teil findet ein mehrtägiger Forschungsaufenthalt im Gebirge statt, das vielfältige Lernorte bietet, um Aspekte der Thematik in authentischen, problemorientierten Zugängen zu beobachten, zu untersuchen und zu erfahren. Im Falle der 4C/6C fand dieser praktische Zugang vom 29.6. – 2.7.2016 im Bereich Großglockner/Pasterze statt. Die Jugendlichen arbeiteten in Kleingruppen an den einzelnen Stationen (Gletscher, Tourismus, Umweltethik, Limnologie) im Gelände. Sie generieren Fragestellungen, erstellten Hypothesen zum Klimawandel und bearbeiten diese mit den Experten/innen und Fachwissenschaftern vor Ort. Schlussendlich möchte sich das Projektteam für die finanzielle und/oder materielle Unterstützung beim Elternverein des Gymnasiums Hartberg, dem Umweltausschuss der Gemeinde Hartberg, dem Bildungsförderungsfonds/Forum Umweltbildung und dem Gasthaus Großschedl, Hartberg, bedanken! Karin Kienreich, Wolfgang Fink
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